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Das Aktionsbündnis Jagdfreie Natur

 

Jagd in Deutschland ist primär ein Freizeitvergnügen von etwa 340.000 Jägern. Die so genannte Hege findet mit Büchse und Flinte statt; die Schaffung von Biotopen, Biotopvernetzung, oder nur die Schaffung von Deckung für das Wild spielt kaum eine Rolle. Im Vordergrund stehen Freizeitgestaltung und Jagdtrieb und für viele auch die Lust am Töten. Etwa 5,5 Millionen Tiere sind jedes Jahr Opfer dieses Hobbys, darunter auch Katzen, Hunde, Singvögel, Tiere, die sich auf der Roten Liste der bedrohten Arten befinden - die Dunkelziffer ist erheblich höher. Nur ein kleiner Teil des Wildes wird z. B. als Nahrungsmittel verwertet, der weitaus größere Teil der Tiere wird als "Abfall" entsorgt.

Dieser Zustand findet in der Bevölkerung immer weniger Akzeptanz. Die Aufklärung um die tatsächlichen Hintergründe der Jagd, welche eine Vielzahl von Organisationen und Initiativen seit Jahren betreiben, fördert diese Tendenz der Ablehnung.

Mit Tierschutz und einem moralisch und ethisch korrekten Umgang mit Tieren ist die Jagd nicht vereinbar. Zudem steht die praktizierte Form der Jagd in krassem Widerspruch zu aktuellen biologischen Erkenntnissen. 

Das Aktionsbündnis Jagdfreie Natur, welches Ende 2010 als Initiative des Bundesarbeitskreises Jagd der Partei Mensch Umwelt Tierschutz ins Leben gerufen wurde, ist ein loser Zusammenschluss von Vereinen, Organisationen und engagierten Einzelpersonen mit dem Ziel, gemeinsam durch konsequente Öffentlichkeitsarbeit und durch politisches Agieren und Intervenieren, die Abschaffung der Jagd voranzutreiben.

Und Jagd geht uns alle an! Jeder kann in ein durch die Jagd provoziertes Gefahrenszenario geraten: beim Waldspaziergang, im Straßenverkehr in Form von durch Jagd provozierte Wildunfälle, usw. usf. Ebenfalls sind Ihre Haustiere in Gefahr. In Deutschland dürfen nach wie vor freilaufende Katzen und Hunde durch Jäger legal getötet werden, wenn diese im Verdacht des "Wilderns" stehen. 

Die Homepage des Aktionsbündnis Jagdfreie Natur ist als ein Portal zu sehen, welches auf die Vielfalt der Detailinformationen der angegliederten Organisationen und Initiativen verweist. Gemeinsam treten wir in dem Aktionsbündnis unter anderem mit den Themen Haustierabschuss und Fallenjagd in die Öffentlichkeit.